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Mona Neubaur zu Besuch in der Backstube

Handwerk trifft Politik: Zu Gast bei Gilgen's – Ministerin Mona Neubaur besucht unsere Backstube. 

Wie sieht die Zukunft des Handwerks aus? Welche Rolle spielen Regionalität, Ausbildung, Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz?

Über diese Fragen durften wir uns in unserer Backstube in Hennef mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, austauschen.

Der Besuch entstand ganz unkompliziert: Unsere Geschäftsführerin Manuela Gilgen lernte die Ministerin bei einer Podiumsdiskussion kennen und lud sie kurzerhand zu uns ein. Umso mehr haben wir uns gefreut, sie nun bei uns begrüßen zu dürfen.

Beim Rundgang durch unsere Backstube durfte natürlich auch selbst angepackt werden: Gemeinsam mit Franz-Josef und Manuela Gilgen sowie unserer Brot-Sommelière Betina Louis flocht die Ministerin einen Hefezopf und erhielt einen Einblick in unser tägliches Handwerk.

Besonders wichtig war uns der Austausch über Themen, die unsere Branche bewegen:


🥖 Handwerk & Qualität – mit hauseigenen Sauerteigen, langen Teigruhezeiten und Mehl aus der Region.


🌾 Regionalität – kurze Lieferwege, regionale Rohstoffe und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern stärken die Wertschöpfung in unserer Heimat.

🎓 Ausbildung – als Familienunternehmen in vierter Generation investieren wir bewusst in junge Menschen und möchten das Bäckerhandwerk für die Zukunft attraktiv gestalten.

💡 Künstliche Intelligenz – Digitalisierung ersetzt für uns nicht das Handwerk, sondern unterstützt unsere Mitarbeitenden. Bereits heute setzen wir KI bei der Planung unserer Filialbelieferung ein und konnten dadurch Retouren deutlich reduzieren sowie wertvolle Ressourcen einsparen.

🌍 Vielfalt – Menschen aus 40 Nationen arbeiten heute bei Gilgen's gemeinsam an einem Ziel: täglich beste Backwaren für unsere Region zu backen.

„Das Handwerk wird in Zukunft nicht auf KI verzichten können."

Ministerin Mona Neubaur betonte im Gespräch: „Das Handwerk wird in Zukunft nicht auf KI verzichten können.“ Gleichzeitig machte sie deutlich, wie wichtig es ist, erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar zu machen und den Mut zu Innovationen weiterzutragen.

Den Vormittag ließen wir bei einem gemeinsamen Frühstück mit hausgemachten Backwaren und Snacks ausklingen. Besonders gefreut haben wir uns auch über den Austausch mit Dr. Koslowski Simone, Charlotte Schröder, Martin Metz, Brigitte Kemnitz, Thomas Rademacher, Lars von Wirth, Michael Schnitzler, Janne Huber, Mario Lemke, Michael Christmann, Oliver Krämer, Dr. Anne Allstadt und Dagmar Mayer.

Vielen Dank an alle Gäste für den offenen Dialog und das große Interesse an unserem Handwerk.

Denn wir sind überzeugt: Die Zukunft des Handwerks entsteht dort, wo Tradition auf Innovation trifft – mit starken regionalen Wurzeln, moderner Technologie und einer guten Ausbildung.