Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen

Fairtrade bei Gilgen's


Seit 2006 bieten wir bei uns in den Filialen auch Fairtrade-Produkte an. Angefangen mit unseren Kaffeespezialitäten, sind auch unsere Schokolade sowie einige Teesorten aus fairem Handel. Denn nicht nur Qualität auch Nachhaltigkeit ist uns eine Herzensangelegenheit. 

Warum ist Handel oft unfair? 

Vor allem die Handelsbeziehungen zwischen armen und reichen Ländern sind oft ungerecht: Eine große europäische Firma, die zum Beispiel Tee in Indien einkaufen und in Europa verkaufen möchte, braucht große Mengen, damit sich Transport und Handel lohnen. Eine kleine Tee-Plantage kann diese Menge nicht alleine liefern. Für die Firma ist es aber sehr aufwändig, zu vielen kleinen Plantagen zu fahren und den Tee dort abzuholen. Deshalb gibt es so genannte Zwischenhändler. Sie kaufen vielen Bauern ihre Ernte ab & verkaufen den Tee anschließend in großen Mengen an die internationale Firma weiter. Natürlich müssen auch die Zwischenhändler etwas verdienen: Von dem Geld, dass sie von dem europäischen Unternehmen bekommen, behalten sie einen Teil für sich und geben den Rest an die Bauern weiter. Manchmal sind an einem Handel sogar mehrere Zwischenhändler beteiligt. Dann kommt oft nur noch so wenig Geld bei den Bauern an, dass sie ihre Familien kaum davon ernähren können.


Was ist beim gerechten Handel anders? 

Hier haben sich weltweit große Unternehmen zusammengeschlossen, um diese Ungerechtigkeit zu stoppen. Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen in den Ländern der Dritten Welt zu verbessern. Sie unterstützen zum Beispiel die Bauern dabei, sich zusammenzuschließen und so genannte Genossenschaften zu gründen. Dies bringt für die Bauern viele Vorteile: Sie können sich zum Beispiel gemeinsam ein Erntefahrzeug kaufen. Die Bauern können außerdem ihre Produkte gemeinsam direkt an die großen Firmen verkaufen und Preise selbst aushandeln. Dadurch, dass keine Zwischenhändler mehr benötigt werden, kommt mehr Geld bei den Bauern an, als vorher. Die Fairhandelsunternehmen achten unter anderem auch darauf, dass die Kinder ihrer Handelspartner zur Schule gehen können und nicht arbeiten müssen. Deshalb zahlen sie den Bauern einen höheren Preis für ihre Produkte, als andere.