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Unsere Brot-Sommelière

Betina Louis arbeitet seit vielen Jahren bei uns im Team und sprüht nur so vor Begeisterung für handwerklich hergestelltes Brot. Kein Wunder, dass sie große Lust hatte, die Ausbildung zur Brot-Sommelière zu absolvieren, die sie in 2016 erfolgreich bestand. Auch für uns war es nur selbstverständlich, diese Ausbildung zu ermöglichen, denn mit unserem Anspruch an Qualität und Handwerkskunst und mit unserer Leidenschaft für frisches Brot, ist es sehr förderlich, eine „Brot-Botschafterin“ im Team zu haben. Zur Kommunikation und Schulung im Team, aber auch zur Kommunikation mit unseren Kund:innen. 

Frau Louis hat in ihrer Ausbildung an der „Akademie Deutsches Bäckerhandwerk“ zur Brot Sommelière viel über die Geschichte des Brotbackens und über die wichtigsten Brotsorten in Deutschland, Europa aber auch der ganzen Welt gelernt. Themen wie Brotkultur, Brauchtum mit Brot oder auch die Bedeutung des Brotes für die menschliche Ernährung waren ebenso Teil der Ausbildung, wie die Bereiche Frischhaltung und Haltbarkeit und der große Punkt: Qualitätsfaktoren für Brot. Ebenso sind bei einer Brot Sommelière ganz besondere sensorische Fähigkeiten gefragt, um feinste geschmackliche Nuancen unterscheiden und riechen zu können. Dazu ist es wichtig, jedes Brot optimal beschreiben zu können und auch immer Tipps in Sachen „Was passt zu was“ vorrätig zu haben, auch „Bread-Pairings“ genannt. 

Ein bisschen so, wie man sich auch die Arbeit eines Wein Sommeliers vorstellt. Schon als Kind war sie diejenige, die sehr gerne ihrer Oma oder Mutter in der Küche geholfen hat. Mit 16 Jahren und der mittleren Reife in der Tasche, wollte sie eigentlich Kaltmamsell werden (alternative Bezeichnung: kalte Mamsell) ist in der Gastronomie und Hotellerie die Berufsbezeichnung für eine Person (Mamsell), die für kalte Speisen und Buffets zuständig ist.), da sie mit 16 Jahren für die Hotel- und Kochbranche zu jung war, wollten sie ihre Eltern auf die Hauswirtschaftsschule schicken. Doch nicht mit Frau Louis, die nach einer Art Praktikum zur ersten weiblichen Auszubildenden im Bäckerhandwerk im Rhein-Sieg-Kreis wurde.

Heute ist Frau Louis für die Qualität zuständig, hält Schulungen ab, ist das Gilgen’s Gesicht auf Social Media, wenn es um das Thema Brot geht und steckt stets alle mit ihrer Leidenschaft für frisch gebackenes Handwerksbrot an.  

Eine unterhaltsame Anekdote zum Brot

Als ich als Kind das erste Mal ganz alleine zu unserem Dorfbäcker einkaufen ging, war das etwas ganz Besonderes. Ein Graubrot sollte ich kaufen. Der Geruch in der Bäckerei, die nette Verkäuferin, das warmes Brot – ein unbeschreibliches Gefühl. Und auf dem langen Nachhauseweg habe ich dann schon mal an dem warmen Brot geknabbert. Das Krüstchen, das Ende, gehörte mir. Noch heute habe ich den Geschmack auf der Zunge und das Gefühl begleitet mich bei jedem Betreten einer Bäckerei. Heute sehe ich das als Emotion pur.